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jede(r) versucht besondere Spezialitäten zu verkaufen
- hier gibts gegrillte Därme und Innereien |

die noch spärlich ausgestattete Casa de la Cultura in
Ayora |

Pepi und Edith sind von der ecuadorianischen
Gastfreundschaft überwältigt
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Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, um all
die extra für uns zusammengestellten Programmpunkte einhalten
zu können. Bereits um 8 Uhr trafen wir uns gemeinsam mit VertreterInnen
des Gemeindevorstandes zu einer Führung in der Milchsammelstelle
mit Käseproduktion in Santo Domingo I. Anschließend fuhren
wir einige Kilometer auf mit Steinen gepflasterten Straßen
zur modernen Rosenzuchtplantage von „Greenrose“. Fünfzehn
Hektar Rosenmeer und eine Blüte schöner, exotischer und
farbintensiver wie die andere - nicht nur für Frauen zum Schwärmen!
Beeindruckend war auch die Sauberkeit und der vorbildlichen Einsatz
der vergleichsweise wenigen Spritzmittel zur Züchtung der Rosen,
die in die ganze Welt exportiert werden.
Nach
diesen wunderschönen und unvergesslichen Eindrücken
stand bereits das nächste Highlight auf der Tagesordnung:
das gemeinsame Mittagessen auf der Hacienda des Präsidenten
von Ayora. Vielleicht könnt ihr schon erahnen, welche ecuadorianische
Delikatesse uns serviert wurde?!?! Richtig: Zu besonderen Anlässen
und für spezielle Gäste wird Cui (Meerschweinchen) mit
Kartoffeln, Mais und Käse zubereitet. Cuis sind ein wahrer
Festschmaus in diesem südamerikanischen Land und werden wie
bei uns die Hasen oder Henderl gezüchtet und gegrillt oder
gebraten verspeist. Trotz anfänglicher "Berührungsängste"
blieb auch uns nichts anderes übrig, als diese ecuadorianische
Besonderheit zu kosten. Unser einstimmiges Testresultat: Es schmeckt
nicht schlecht, aber Meerschweinchen werden bestimmt nicht zu
unserem Lieblingsgericht!
Auch
der Nachmittag hatte vieles zu bieten: Unmittelbar nach dem Einpacken
unserer Essensreste (ist hier der Brauch!) waren wir zu einem
Liveinterview bei Radio Mensaje in Cayambe eingeladen. Hier erwartete
uns ein beinahe einstündiger Liveauftritt, bei dem uns Christl
dankenswerterweise als Dolmetscherin begleitete. Den Rest des
Nachmittages verbrachten wir in einer Stierkampfarena in Santo
Domingo I. Sehr zu unserer Erleichterung handelte es sich um eine
"niedliche" Form des Stierkampfes, bei dem dem Vierbeiner
nichts passiert. Es ist
vielmehr eine Show, bei der die jugendlichen Burschen ihren Mut
unter Beweis stellen. Natürlich darf bei so einem Fest auch
das ausgiebige Feiern, Trinken, Tanzen und Lustig sein nicht zu
kurz kommen!
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in der Milchsammelstelle Santo Domingo I
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der Obmann der Genossenschaft informiert uns über das
Ziel der Produktionsgemeinschaft und die Produkte |

die am Morgen angelieferte Milch
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ein Meer aus Rosen -
Sonderführung durch die Rosenfarm "Greenrose" |

Magdalena und Sandra bestaunen die Meisterwerke der Natur |

ganz neu und derzeit noch nicht auf dem Markt:
eine farbenprächtige Spezialzüchtung
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über Geschmack läßt sich streiten |

über eine Seilbahn kommen die frisch geschnittenen Rosen
in den Versand |

"cremegelb" - wunderschön!
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dieser Duft begeistert |

Pepi mit dem technischen Betriebsleiter der Rosenzucht |

vorbildlich in puncto Sozialleistungen:
Fußballspiel während der Mittagspause
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eine ecuadorianischer Delikatesse: Cui (Meerschweinchen) |

"Festschmaus" beim gegenwärtigen Präsidenten |

Überbleibsel werden mit nach Hause genommen!
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Liveinterview bei Radio Mensaje: Pepi, Christl und Gabriell
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das Studio von Radio Mensaje in Cayambe |

Gruppenfoto im Cafe "Aroma"
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niedliche Form des Stierkampfes in Santo Domingo I
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Zwischendurch ein kleiner Schütter von oben |

die jungen Burschen beweisen ihren Mut
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jetzt wird gefeiert:
Kirtag (verspätetes Erntedankfest) in Santo Domingo
I |
 eine gegrillte Sau als Festschmaus
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die traditionellen Masken bringen Farbe ins Land |

"Krapfen mit Käse" - lecker! |
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Der letzte Tag unseres Ayora-Besuches startete
bereits in aller Herrgottsfrüh mit dem
Besuch der traditionellen Sonntagsmarkt am Hauptplatz
in Cayambe. Als besonderes Zuckerl zeigte sich
der Vulkan Cayambe von seiner schönsten
Seite. Der schneebedeckte Gipfel bei strahlendem
Sonnenschein lädt hier geradezu zu einem
Ausflug auf den Gipfel ein - wir begnügten
uns aber mit dem herrlichen Anblick und zahlreichen
Fotos. Nach dem Spaziergang durch den Markt,
wo neben köstlichem Obst und Gemüse,
frischem Fisch und Fleisch auch allerhand nützliche
Sachen für den Haushalte und die Tierhaltung
verkauft werden und der Teilnahme an der Sonntagsmesse
in Ayora besuchten wir eine Campesina.
Sichtlich stolz zeigte und erklärte uns
die Kleinbäuerin ihre Produkte: Baumtomaten,
überdimensionale Krautköpfe, Karfiol,
Broccoli, Zwiebel und Rosen - all das wächst
auf ihrem Grund in rund 4.000 Metern Höhe
und dient dem Verkauf am Markt.
Zurück
in Ayora wurden wir von der neuen und erst am
Vortag gewählten Gemeindevertretung zu
einer abschließenden Sitzung erwartetet.
Im Zuge dieser Zusammenkunft überreichten
wir unsere mitgebrachten Gastgeschenke: einige
Zinnteller mit dem Wappen der Gemeinde Moosdorf
sowie die von den SchülerInnen der HAK
II in Salzburg erstellte CD „Austria loves
to entertain you“. Als krönender
Abschluss unseres Besuches wurde gemeinsam mit
dem neuen Präsidenten und dem Gemeinderat
auf dem Dorfplatz ein "Friedensbaum"
gepflanzt, der die wachsende Freundschaft zwischen
Ayora und Moosdorf, Südamerika und Europa,
symbolisieren soll. Unmittelbar vor der Rückfahrt
nach Tumbaco (Quito) besuchten
wir noch unseren Freund und Weggefährten
Gabriel Serrano und seine Gattin Marisella und
konnten ihnen im Auftrag des Moosdorfer Friedensdialoges
eine kleine finanzielle Unterstützung zum
Aufbau der Bibliothek/Mediathek überreichen.
Alles
in allem waren die Tage in Ayora mehr als beeindruckend
und für uns unvergesslich. Wir sind überzeugt,
dass Moosdorf mit Ayora die richtige Wahl getroffen
hat. Wir sind jedenfalls stolz und glücklich,
dass wir im Namen des Moosdorfer Friedensdialoges
den ersten (und entscheidenden) Schritt machen
durften. Wir sehen den persönlichen Kontakt
mit den Einheimischen - mit ihnen gemeinsam
zu feieren, zu tanzen, zu lachen und Meerschweinchen
zu essen ;-)) - als erste Früchte dieser
Partnerschaft über Kontinente. ¡Era
una experiencia increíble!
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Markttag in Cayambe -
geschäftstüchtig bis ins hohe Alter! |
 alles vom Schwein: Haxn, Innereien, Grammeln...
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der Metzger zersägt das Frischfleisch |

Bettmatten aus Palmblättern
- hier gibts alles zu kaufen |
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farbenprächtige Fußgängerzone von
Cayambe |

der Stadtplatz mit dem wunderschönen Blick
auf den Vulkan Cayambe |

kitschig
und einmalig schön:
der
5790 m hohe Gipfel des Cayambe
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so soll nicht nur der frisch gepflanzte Friedensbaum
einmal blühen -
so soll es auch mit unseren "Friedensbemühungen"
sein |

Pepi überreicht dem Präsidenten das
Ehrengeschenk der Gemeinde Moosdorf und die CD der
HAK II Salzburg "Austria loves to entertain you" |

wild wachsender Weihnachtsstern
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Besuch im Friedhof in Ayora |
 Siesta im Friedhofsgelände?!?!
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beim nächsten Fest: diesmal beim Stierkampf
der Gauchos in Santo Domingo II |

wild, wild West in Ecuador: der Stier
muss mit dem Lasso eingefangen werden |
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Förderungsprojekt "Legehennen" |
 Meerschweinchen in XXL
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überdimensional großes Gemüse
auf über 4.000 m Höhe |

die sanitären Einrichtungen und der typische
Beton-Waschtisch |
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idyllisch - der Rio Mindo |
 keine Brücke, dafür eine ganz einfache Seilbahn
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das probier ich auch! |

ein guter, aber undefinierbarer Schluck
aus dem Glas der Bauarbeiter *mutig* |

die Seilbahn über die Schlucht
des Reservates bei Mindo |
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hier zählt die Action: Gruppenrafting auf
dem Rio Mindo |
 Sandras Hand als Landeplatz für die unzähligen Schmetterlinge
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nicht jedermanns(fraus) Sache: der Marsch über
diese uralte, morsche und wackelige Hängebrücke |

Insel der Träume |
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Blick vom Hotelzimmer auf das moderne Quito
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Sandra bei der Zwischendurchwäsche -
wir rüsten uns für die anstehende Rundreise
durchs Land |

noch schnell bügeln und dann kanns weitergehen...
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