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Hagelunwetter
verwüstet Vormoos Am Abend des 23. Juli 2009 wütete das bislang schwerste Hagelunwetter über Vormoos, dem Oberen Innviertel und dem Flachgau. Selbst unsere Ältesten können sich an eine solche „Weltuntergangsstimmung“ wie am vergangenen Donnerstag nicht erinnern. Obwohl die Medien im Vorfeld vor einem Unwetter warnten, konnten dies viele nicht so recht glauben und haben die Warnung nicht besonders beachtet. Es kam allerdings noch wesentlich schlimmer als vorhergesagt... Ähnlich
wie bei der totalen Sonnenfinsternis war es auch bei diesem Unwetter.
Kurz vor 20 Uhr wurde es plötzlich still. Vom Westen her kommend,
schoben sich schwere, dunkle Gewitterwolken im Eilzugstempo auf uns
zu. Die letzten Vögel versuchten noch in Sicherheit zu gelangen,
bevor die Katastrophe begann. Kleinere Hagelkörner (etwa in der
Größe von Wachteleiern) landeten vorerst vereinzelt, später
in größeren Mengen am Boden. Mit unheimlicher Geschwindigkeit
wuchsen diese „Hagelschlossen“ von der "normalen"
Größe zu überdimensionalen Geschossen in der Größe
von Hühnereiern - teilweise auch scharfkantig, vermischt mit Regen
und Wind. Wenn derartige Kugeln aus mehreren hundert oder vielleicht
sogar tausend Metern Höhe auf der Erde aufprallen, sind Schäden
katastrophalen Ausmaßes die Folge. Innerhalb weniger Minuten wird
mit unheimlicher Gewalt zerstört, was langsam gewachsen und/oder
oft mühsam erbaut wurde.
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