|
Unterwegs
auf dem "Camino de Santiago" - Jakobsweg Eigentlich wissen wir nicht wirklich was die beiden, Kathi und Lotte, dazu bewogen hat, einen Teil des Jakobsweges zu gehen. Vielleicht war's ein Versprechen oder auch nur die Freude am gemeinsamen Wandern durch eine wunderbare Landschaft von Feldkirch (Vorarlberg) nach Maria Einsiedel in der Schweiz. Rund 100 km mußten die beiden mit 15 kg Gebäck am Rücken und bei 37 Grad Hitze zurücklegen. So war es notwendig früh morgens - um 4.30 Uhr aufzubrechen, um zeitgerecht das nächste Ziel zu erreichen. Wie uns die beiden Pilgerinnen bestätigten, waren sie von der Landschaft und auch von den hilfsbereiten und netten Leuten entlang der Pilgerroute begeistert. Ein Erlebnis der besonderen Art. Wir sind schon auf eure nächste Wanderung gespannt. Hier noch ein paar Infos rund um den Jakobsweg (Auszug aus Wikipedia): Als Jakobsweg (span. Camino de Santiago) wird der Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien bezeichnet. Darunter wird in erster Linie der sog. Camino Francés verstanden, jene hochmittelalterliche Hauptverkehrsachse Nordspaniens, die von den Pyrenäen zum Jakobsgrab reicht und dabei die Königsstädte Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und León miteinander verbindet. Nach der Wiederbelebung der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela in den 1970er und 1980er Jahren wurde der spanische Hauptweg 1993 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Der Europarat erklärte 1987 den Weg zum ersten europäischen Kulturweg. Wurden damals gut 3.000 Pilger pro Jahr registriert, waren es im Jahr 2003 über 74.000 aus allen Ländern der Erde. 2004, im Heiligen Compostelanischen Jahr, kamen 179.932. Sie haben entweder den ganzen Weg oder den Weg durch Spanien – mindestens aber die letzten 100 km der Strecke – zu Fuß oder die letzten 200 km per Fahrrad oder zu Pferd zurückzulegen. Dies wird mit Stempeln von einzelnen Stationen in einem Pilgerausweis verzeichnet und berechtigt zur Nutzung der preisgünstigen Pilgerherbergen und zum Tragen der entsprechenden Abzeichen, die auch ins Grab gelegt werden können. In Santiago erhalten die Pilger eine Urkunde, die Compostela. Da der Pilgerweg Menschen aus allen Nationen anzieht, entwickelt sich heute auf diesem Weg auf Grundlage des (vorübergehenden) gemeinsamen Pilgerstatus eine praktische internationale Verständigung ungeachtet der Herkunft, des Alters, des Ansehens und des Geschlechts.
|
||||||||||||||