
Blick auf die Gemeinde Aspach |

die Kneipp-Kuranstalt -
mein Zuhause für die nächsten 3 Wochen |
zum Kneippen gehört auch die Natur zu sehen und zu genießen
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Der typische
Kneipp-Alltag startet bereits in aller Herrgott's Früh. Dem
ersten Hahnenschrei (etwa zwischen 5 und 6 Uhr) folgt das erste
Highlight: die saukalte, aber erfrischende Oberkörperwäsche
durch Schwester Emanuela. Im Anschluss an diese Frischwassertherapie
darf man sich - ohne sich abzutrocknen - nochmals für ein
kurzes Nickerchen in die warmen Federn kuscheln. Schließlich
sollte man nicht allzu hektisch in den neuen Tag starten. *gg*
Spätestens
um 6:45
Uhr heißt's dann tatsächlich aufstehen. Immerhin beginnt
um 7 Uhr der tägliche Morgensport: Gruppengymnastik mit Musik
unter der Leitung von Maria, Barbara oder Sabine. Nach diesen
morgendlichen "Strapazen" hat man sich das Frühstück
redlich verdient: Kaffee, Tee, Wurst, Schinken, Käse, Früchte
und Fruchtsalat, Butter, Marmelade, Müsli - alles was das
Herz begehrt, steht zum Schlemmen bereit. Aber leider sagt einem
die innere Stimme: "Paß auf - 1.000 Kalorien sind angesagt!"
Aber nicht etwa 1.000 zum Frühstück, sondern 1.000 über
den ganzen Tag verteilt. Hier ist wahrlich Disziplin gefragt!
Ab
8 Uhr warten schließlich spezielle Anwendungen auf die Kurgäste.
Zur Auswahl stehen dabei etwa Anwendungen im Bett (Lehm- oder
Joghurtwickel oder ein heißer „Heusack“) oder
Behandlungen in den Bädern (warme oder kalte Arm- oder Kniegüsse,
aufsteigende Armbäder oder temperierte Blitze, Baldrian-Vollbäder
oder Unterwassermassagen). Die Palette ist vielfältig und
umfaßt viele „Köstlichkeiten“ für
einen gesunden Körper und Geist. Anschließend ist wieder
eine Ruhepause von mindestens 30 Minuten angesagt. Erholung pur!
Bis 11.30 Uhr hat man Zeit für eine individuelle Vormittagsgestaltung,
etwa für ausgiebige Spaziergänge in der Natur, für
den Besuch beim Kurarzt oder auch für ein Kaffeetscherl im
Kneipp-Kaffee "Einkehr".
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das neue Hallenbad wartet auf die Kurgäste |

auch ein Besuch im Dampfbad, in der Biosauna oder
in der Infrarotkabine ist möglich |

die volle Wanne wartet auf mich -
eine Unterwassermassage steht auf dem Kneipp-Plan
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Um 11:30 Uhr
öffnen sich die Tore zum Speisesaal. Ein köstliches,
jeden Tag wechselndes Salatbuffet wartet auf den Ansturm. Ihr
könnt mir glauben: so ein mehrgängiges Mittagsmenü
– vom freundlichen Personal serviert – kann durchaus
zu den täglichen Höhepunkten zählen. Vielleicht
auch noch 1/8 Wein oder a frische Halbe „Schlägler
Bier“ dazu... Na ja, lassen wir das! Aber träumen darf
man doch, oder?
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das mittägliche Salatbuffett |

Ilse plaudert mit ihren Tischkolleginnen über den heutigen
Tag |

Prost Walter - Sepp - Hans!
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Nach der kalten Schlacht am heißen Buffet ist wieder Ruhe
angesagt. Je nach persönlichen Präferenzen kann zwischen
einem kleinen, erholsamen Nickerchen oder einem gesunden Mittagsspaziergang
gewählt werden. Viele (ich glaube fast die Meisten) bevorzugen
hier eindeutig die 1. Alternative.
Nach dieser
kleinen "Faulenzerphase" ist erneut sportliche Betätigung
gefragt. Gestartet wird um 13:30 Uhr mit dem Hockerturnen: 20
– 30 Minuten Gruppengymnatik auf dem Hocker. Um 14 Uhr wartet
die nächste nasse Anwendung auf erholungsbedürftige
Körper und um 15 Uhr heißt's Abmarsch in die Natur.
Einzel- oder Gruppenmärsche, Nordic Walken oder einen Tripp
mit dem Rad – alles ist möglich! Eine
meiner sportlichen Lieblingsbeschäftigungen ist klar das
Wassertreten - im Storchenschritt eine Runde durch’s eiskalte
Nass! Das hält Geist und Körper frisch!!! Um 17:30 Uhr
öffnen sich dann erneut die Tore des Restaurants und die
am Vortag bestellte Köstlichkeit wartet förmlich darauf,
genüsslich verspeist zu werden. *schlemm*
Ab 18 Uhr ist das "Pflichtprogramm" abgeschlossen und
das individuelle Erholungsprogramm kann beginnen, etwa mit einem
gemütlichen Abendspaziergang. Großer Beliebtheit erfreut
sich auch die neue „Saunalandschaft“ mit Dampfbad,
Biosauna und Infrarot. Abkühlung bietet hier ein Sprung ins
kühle Nass des neuen Hallenbades. Aber auch Mediation ist
neben den zahlreichen Fachvorträgen ein abendfüllendes
Thema. Wenn man dann noch Lust und Laune hat, sollte natürlich
die fehlende Flüssigkeit ergänzt werden. Das kann man
traditionell beim „Zwink“, in der Reha-Bar oder beim
Danzer machen. Zum Glück hat jeder Kurgast einen Haustürschlüssel
und so ist es nicht ganz so genau, wann man zuhause ist und die
Bettruhe einhält...
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Hockergymnastik: Zehenkrabbeln |

Meditation mit Schwester Emanuela |

und jetzt eine kleine Stärkung im Cafe "Einkehr"
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Blick auf Aspach mit blühendem Rapsfeld |

eine gemütliche Runde beim Zwink |

die meisten Kurgäste kommen schon jahrelang nach Aspach
- wie diese zwei: Sepp und Walter
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