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Maibaumaufstellen in Gstaig
Montag, 1. Mai 2006

Um an einem solch herrlichen (und noch dazu verlängerten) Wochenende nicht allzu lange daheim auf der Couch zu liegen, ging's am Montag zum Maibaumsetzen nach Gstaig. Dort lud die Zeche Gstaig mit Zechmeister Andreas Huber nach einer zehnjährigen Pause zu diesem gesellschaftlichen Großereignis ein.

Woher kommt eigentlich der Brauch des Maibaumes? Viele wissen es nicht - und auch wir mußten (ehrlich gesagt) sicherheitshalber nachlesen: Grundsätzlich ist der Maibaum ein Fruchbarkeitssymbol, dessen Ursprung schon ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Nach einigen Jahrhunderten der Vergessenheit, rückte er während der Zeit Napoleons wieder vermehrt in den Vordergrund. Anschließend wurde es wieder ziehmlich ruhig um den Maibaum. Erst in der NS -Zeit ist er wieder zu neuem Leben erwacht und erfreut sich seit dieser Zeit immer größerer Beliebtheit. Viele Vereine und Organisationen versuchen in ihren Dörfern den schönsten und größten Maibaum aufzustellen.

In der Gestaltung ist jeder Maibaum für sich ein Unikat. So unterscheiden sich die Maibäume durch die Art und Weise, wie sie "aufgekranzt" werden - mit Wappentafeln, Trachten oder auch mit Fähnchen. Alles ist erlaubt und alles ist schön, wenn man's nur auch schafft, dass der Maibaum am angekündigten "Maibaumtag" auch tatsächlich vorhanden ist. Es soll ja schon öfters vorgekommen sein, dass andere Zechen, Vereine oder sonstige "Diebe" den Maibaum des Nachbardorfes gestohlen haben (also wir kennen da einige Fälle :-)). Erlaubt ist alles, was lustig ist! Darum heißt es natürlich, den Maibaum zu hüten wie den eigenen Augapfel. Immerhin kann das "Auslösen" eines gestohlenen Maibaums ziemlich teuer und vor allem sehr "nass" (biernass) werden. *gg* Ja, und damit noch nicht genug: Auch in der ersten Nacht nach dem Aufstellen heißt's noch einmal, den Maibaum ordentlich zu bewachen, damit ihm nur ja nichts passiert.

Nach einigen Wochen, oft auch Monaten oder Jahren wird die mehr als 31 Meter hohe Pracht schließlich wieder gefällt und in der Regel einem wohltätigen Zweck zugeführt. Dieser Brauch ist aber von Dorf zu Dorf verschieden...

Vormoos Online gratuliert den Gstaiger Zechbuam zu diesem gelungenen 1. Mai-Fest und ihrem prachtvollen Maibaum!
(Hey, da fällt uns ein: Das wär doch auch mal was für Vormoos, oder?)


auf den Weg nach Gstaig

ein wunderschönes Narzissenmeer beim Heiz

die Kirschbäume in voller Blüte

die Zeche Gstaig stellt sich der Herausforderung

auf an Ratscher und a Hendl nach Gstaig

Schritt für Schritt - und mit viel Manneskraft - wächst der Maibaum
ein Stückchen Richtung Himmel

Freundschaftsbesuch der Vormooser Zeche

mei, sooooo was gutes!

Franz heute schick mit Hut

zuversichtliche (oder zweifelnde) Blicke?!?!?


auf Papas Schoß fühl ich mich wohl


Franz und Margit gehen auf Inspektion


unter der fachkundigen Leitung von Christian Zehentner gibts keinerlei Probleme

Annalena, schau - der Maibaum!

der Maibaum badet sich in Besuchermassen

Hände aus dem Hosensack und...

... hauruck!

mit den Klängen der Musikkapelle Feldkirchen geht's viel leichter

ein Tänzchen gefällig?

für die Kleinen ist das Maibaum setzen...

... ein besonderes Erlebnis


Johanna fühlt sich in Mamas Armen wohl


sollen wir zwei den Maibaum hinaufkraxeln?

... wir schauen lieber zu

Sven, wie schauts mit dir aus? Hast du die Kraxlschuhe an?

Logenplätze auf dem Baum?

Spitzi und Margit genießen das Spektakel in Gstaig

jetzt noch die Feinarbeiten mit dem Bagger ;-))


Fredi heute im 1968er Look *gg*


die Mühen haben sich gelohnt -
das Werk ist vollbracht


den kennen wir doch, oder?
auch Pauli hat den Weg nach Gstaig gefunden

Prost auf den herrlich schönen Staatsfeiertag

die Buam wollen auf den Maibaum kraxeln...

und die Mädels feuern an

eine kleine Unterstützung auf dem
Weg nach oben

Onkel Dietmar, noch ein Stückchen höher!


ein künftiger Kraxlweltmeister?


Hallo Mama! Das ist voll toll!

Danke für das schöne Erlebnis
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