
Ackern wie vor einigen Jahrhunderten -
bei uns heutzutage unvorstellbar
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aus der Palme
können viele nützliche und dekorative Utensilien
erzeugt und leckere Köstlichkeiten zubereitet werden |

eine Öl-/Sesampresse mit Zebu-Antrieb |

Demonstration der Palmsaftgewinnung |
in diesen Tontöpfen
wird der reine Palmsaft aufgefangen |

der gegorene Palmsaft wird zu Palmschnaps
gebrannt |

wohl kein Jägermeister, oder? |

warmer und frischer Palmzucker -
lecker! |

zermahlenes Sandelholz mit Doppelfunktion:
Make-Up und Sonnenschutz zugleich |

Edith testet die Naturkosmetik |
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kleine Kinder spielen gerne, große noch viel lieber
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das Sprichwort bewahrheitet sich weltweit |

Luftballons und Teddybären als
kleine Mitbringsel aus Österreich |

sonnengegrillte Schweinsdärme zum Mittagessen
- wer hat Hunger??? |

die Betreiber erklären Pepi die uralte, von einem Dieselaggregat
angetriebene Ölmühle |
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Opa erträgt den seltenen Besuch in seinem
Dorf mit stoischer Gelassenheit |

für Opa gleicht die Kamera nahezu einem Wunder |

alle freuen sich über unseren Besuch |

die kleine "Leila" wird wegen uns
sogar aus dem Schlaf gerissen |
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fesselnde Blicke von Mama und Kind |

die Küche ist mit dem Notdürftigstem
eingerichtet
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der Schlummertrunk
vorm Schlafengehen scheint hier
Tradition zu sein |

Viehherden mitten auf der Straße
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10:00 Uhr: Wasserverteilung für alle
am Dorfbrunnen
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ein Zebufuhrwerk als begehrtes Fotomotiv für Touristen
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Wir
ratterten gerade gemütlich durch die fremde und trockene
Landschaft, bestaunten die zahllosen Zebugespanne, die vor
allem zum Wassertransport eingesetzt werden, als wir plötzlich
ein leichtes "Stottern" unseres Busses spürten.
"Kein Grund zur Beunruhigung" meinte unser Fahrer,
also setzten wir die Fahrt fort. Besonders weit kamen wir
allerdings nicht mehr, bevor unser Bus zum Stillstand kam:
in einem kleinen Dorf mitten in der Halbwüste, zur
Mittagszeit bei ca. 35 Grad im Schatten und einer Luftfeuchtigkeit
von mehr als 90 %!!!
Unser Fahrer lächelte und beschwichtigte den Vorfall.
Der unfreiwillige Zwischenstop sollte höchstens einige
Minuten dauern, schließlich musste nur die Dieselleitung
gereinigt und gelüftet werden. Eine gute Gelegenheit
für uns, in der Zwischenzeit die Dorfschule und den
kleinen "Kramerladen" zu besuchen. Als wir allerdings
zum Bus zurückkehrten, merkten wir sehr schnell, dass
aus dem kurzen technischen Stopp wohl eine etwas längere
Wartezeit auf uns zukommen würde. Überall stank
es bereits nach ausgelaufenem Diesel und als unserer Fahrer
schließlich unter dem Auto hervorkam, hatte er ein
Stück der abgerissenen Dieselleitung in der Hand. Tja,
dumm gelaufen! Nur leider gab es in diesem Dorf keine Werkstätte,
also blieb dem Fahrer nichts anderes übrig, als gemeinsam
mit einem Dorfbewohner und seinem Moped in die nächste
Stadt zu fahren. Für uns begann eine laaaaange Wartezeit
oder besser gesagt, der erlebnisreichste und lustigste Nachmittag
unserer Reise...
Die Neuigkeit über die Autopanne von Fremden hatte
sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen und bereits nach
kurzer Zeit waren wir von Kindern und Einheimischen regelrecht
umzingelt. Vor allem für die Schülerinnen und
Schüler, die während der Mittagspause zu uns eilten,
waren wir die Attraktion des Tages. Auch unsere mitgebrachten
Geschenke (bunte Luftballons, Teddybären, Kugelschreiber
uvm.) wurden gierig, aber dankbar in den Arm genommen und
brachten die rehbraunen Kinderaugen zum Strahlen. Unbeschreiblich
schöne Fotomotive! Die Lust am Fotografieren und Betrachten
der Bilder wurde zur großen Leidenschaft der Kleinen
und aller Anwesenden.
Nachdem
die Kinder wieder zum Schulunterricht zurückgerufen
wurden, genossen wir die Gastfreundschaft der „Krämerfamilie“,
die uns sofort mit gekühlten Getränken und Palmzucker
bewirtete. Zur Feier des Tages wurde auch der überdimensionale
Lautsprecher eingeschaltet, der nicht nur uns, sondern das
ganze Dorf mit kreischender Musik zwangsbeglückte.
Da von einer Weiterfahrt noch keinesfalls die Rede war,
begaben wir uns anschließend gemeinsam mit Nang auf
eine Dorferkundungstour. Wir waren überrascht und erfreut,
mit welcher Gastfreundschaft und Herzlichkeit wir von allen
empfangen und aufgenommen wurden.
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Dank der Autopanne dürfen wir die
Gastfreundschaft der Einheimischen
genießen
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für die seltenen Besucher werden die
besten Plastikstühle bereitgestellt |

Mittagspause in der Schule: natürlich sind wir
die Attraktion des Tages |

neues Lieblingshobby: Fotografieren |
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KInder über Kinder winken in die
Kamera
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neugierig inspizieren die Kleinen unseren
Bus
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ein Luftballonspiel für zwischendurch
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hauruck -
trotz tatkräftiger Unterstützung
kommt unser Taxi nicht in Fahrt
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wir genießen den Nachmittag bei unseren
neuen Freunden
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ob zu Fuß oder mit dem Auto: die Strecke bleibt
die gleiche - gute Reise ihr zwei! ;-))
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Der Rundgang durch das Dorf erweckte den Eindruck, als ob
wir plötzlich 100 Jahre oder vielleicht noch mehr zurückversetzt
worden wären. Kleine Höfe, ein Zebu, einige Ziegen
und ein paar Hühner - viel mehr haben die Bauern meist
nicht. Und trotzdem strahlen sie eine Freude und eine Zufriedenheit
aus, die seinesgleichen sucht. Eine besondere Attraktion
waren für uns die vereinzelten Brunnen im Dorf, die
gemeinsam genutzt werden und an denen wir auch die Körperpflege
der Einheimischen erleben konnten. Geduscht bzw. gewaschen
wird mit der Kleidung, indem man sich einfach einen Kübel
kaltes Wasser über den Kopf schüttet. Brrrrrr!
Da wir in der Zwischenzeit immer noch keine Neuigkeiten
von unserem Fahrer erhalten hatten, wurden wir schließlich
ins benachbarte Kloster zu einem Besuch eingeladen. Der
älteste der dort anwesenden Mönche erklärte
uns eindrucksvoll den Tagesablauf im Kloster, in dem u.a.
15 Novizen (Mönche im Kindesalter) wohnen. Tagwache
ist um 4.15 Uhr, dann wird gebetet. Anschließend muss
jeder Mönch ausziehen, um im Dorf Nahrung zu sammeln,
bevor um 11 Uhr die letzte Mahlzeit des Tages eingenommen
wird. Am Nachmittag wird wieder gebetet und im Kloster gearbeitet.
Falls es die Stromversorgung erlaubt, wird bis 22 Uhr gebetet
und studiert. Und das ganze 7 Tage in der Woche! Ein burmesischer,
buddhistischer Mönch darf übrigens nur 8 Sachen
besitzen: sein Mönchsgewand, eine Matte (auf der er
sitzt und schläft), seine Essensschale, ein Rasiermesser
(für die Glatze), einen Fächer, ein Gebetsbuch
sowie Nadel und Faden.
Die Sonne sank immer tiefer und die Temperaturen wurden
angenehmer, aber von unserem Fahrer fehlte leider noch immer
jede Spur. Unglücklicherweise funktionierten hier auch
weder Handys noch Telefone und so hieß es weiter abwarten.
Als uns schließlich die erlösende Nachricht von
der Rückkehr unseres Fahrers erlangte, wurde diese
durch die nicht reparierbare Dieselleitung wieder getrübt.
Es
blieb uns also nichts anderes übrig, als uns von einem
der zahllosen, vollbeladenen und vollbesetzten Busse abschleppen
zu lassen. Mit Papa als Kühlerfigur vorne auf dem Dach
des Busses war es eine lustige Abwechslung - sowohl für
uns als auch für alle übrigen Fahrgäste und
sämtliche Leute entlang der Straßen. Alle schauten
und winkten und kicherten und lachten. Nach Einbruch der
Dunkelheit hatten wir die nächste Stadt erreicht und
konnten schließlich mit einem Ersatzbus die Reise
nach Mandalay fortsetzen.
Mit
einer Verspätung von mehr als 6 Stunden, erschöpft
und voller einmaliger Erlebnisse erreichten wir unseren
Aufenthaltsort für die nächsten Tage. DANKE für
den beeindruckenden und unvergesslichen Tag, der gewiss
in keinem Reisekatalog der Welt buchbar ist. Wir sind stolz,
dass wir diesen Tag erleben durften!
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die beiden Mädels sind von unseren
Geschenken begeistert
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hoppa, hoppa Reiter,... |

der junge Mönch des Klosters lud uns spontan zum
Besuch ein und erzählte uns vom Klosterleben |

um 4.15 Uhr Tagwache, dann beten und arbeiten
und wieder beten - wenn die Stromversorgung
funktioniert bis 22 Uhr! |
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Novizen (junge Mönche) prägen das buddhistische
Land
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ein gemeinsames Foto zur Erinnerung |

herrlich blühende Blumen |

Geschwisterliebe |
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Futterschneiden mit einfachsten Mitteln:
einfach treten
und schneiden - und auf die Finger aufpassen!
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Zeit zum Hausaufgaben machen
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burmesische Mathematik
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voller Stolz zeigt uns
die Bäuerin ihr Haus
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das Haus ist gemauert, eingerichtet und außerdem haben
sie
einen Fernseher (eine der seltenen Ausnahmen!) |

alle wollen aufs Foto |

Afrika in Burma? |
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ein leckerer Snack für Zwischendurch:
süßer Knödel aus Palmzucker und Kokos |

die Frau kurbelt, um Wasser aus dem
Gemeinschaftsbrunnen zu schöpfen
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beim Zigarettenwuzeln
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Gemeinschaftsduschen am Dorfbrunnen |

Erfrischung pur |

gewaschen wird mit Kleidung |

Körperhygiene wird hier groß geschrieben |
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Opa geht zum erfrischenden Aufguss
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unser Abschleppdienst in die nächste Stadt -
Papa klettert mit Hilfe auf das Dach des Busses |

ein erlebnisreicher und lustiger Tag |

Sandra im abgeschleppten Taxi |
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Papa genießt die Aussicht |

Hilfsbereitschaft zeichnet die
Bevölkerung aus |

durch das Kauen der Betelblätter werden die Zähne
mit der Zeit ganz schwarz |

winke, winke und bis bald! |
Ob unsere Reise derart spektakulär weiterging,
erfährt ihr demnächst auf www.vormoos.at - wir freuen
uns auf euren Besuch! |