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gschickt für unsere Erkundungstour
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von München gehts über Abu Dhabi nach Kathmandu |

Ankuft in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu
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bestens gelaunt trotz 13 Stunden Anreisezeit
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zur Begrüßung erhalten wir das
handgeschriebene
Reiseprogramm für die nächsten 14 Tage
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Frisch
und munter starteten wir am nächsten Tag unsere Erkundungstour
durch die uns unbekannte Hauptstadt Kathmandu. Unser Programm
begann im neu errichteten Buddha-Park mit den drei riesigen
Buddha-Statuen und führte uns anschließend zu
einem der Wahrzeichen der Stadt: zur Tempelanlage
Swayambhunath. Die auf einem Hügel gelegene Anlage
zählt zu den heiligsten Orten des Landes und ist
bei TouristInnen vor allem aufgrund der unzähligen
Gebetsfahnen ein beliebtes Fotomotiv.
Danach
führten wir unsere Besichtigungsrunde in der Altstadt
fort. Neben dem Durbar Square mit all seinen Tempeln und
beeindruckenden Bauten besuchten wir den „Kumari Bahal“,
den Sitz der jungfräulichen Göttin Kumari.
Die
Kumari wird als Inkarnation der Göttin Taleju betrachtet
und bis zu dem Tag, an dem sie ihren ersten Tropfen Blut
verliert, als Göttin verehrt. Die
Furchtlosigkeit der Göttin wird in einem besonderen
Ritual der „schwarzen Nacht“ getestet. Dabei
werden angeblich 108 Büffel und 108 Ziegen vor den
Augen von Mädchen im Alter von zwei bis vier Jahren
geschlachtet. Jenes Mädchen, das keine Regung zeigt,
wird Kumari. Die derzeitige Kumari von Kathmandu wurde im
Oktober 2008 im Alter von 3 Jahren auserwählt. Sie
darf während ihrer Amtszeit den Boden nicht mehr berühren,
nur auf weißen Tüchern oder Teppichen gehen und
sie muss permanent göttliche Kleidung tragen. Jede
größere Stadt hat ihre eigene Kumari, die gegen
kleine Spenden stillschweigend Besuche empfängt und
die Gläubigen segnet. Wir hatten die Gelegenheit, die
Kumari von Patan kennen zu lernen - mehr darüber erfährt
ihr in einem der nächsten Berichte...
Ein besonderes Highlight unserer Reise war zweifellos die
Begegnung mit den Sadhus, den heiligen Männern, die
sich wie ihr Vorbild Shiva lange Haare und Bärte wachsen
lassen und zur Vertiefung ihrer Meditation gerne Haschisch
rauchen. Am Hauptplatz trafen wir auf drei Sadhus, die uns
vor allem durch ihre farbenprächtigen Gesichtsbemalungen
und Kleidungen ins Auge stachen und zum Fotographieren einluden.
Gegen ein paar Rupien begrüßten sie uns wie alte
Freunde und Weggefährten. Für uns war es zutiefst
beeindruckend, inmitten der Sadhus zu sitzen und mit ihnen
"Ooooommmmm" zu rezidieren.
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Zeit für Post nach Österreich -
eine Stunde Surfen kostet lediglich 50 Cent |

unser Reiseleiter Om führt uns voller
Begeisterung durch seine Heimat Nepal
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die Gebetsmühlen müssen
in Bewegung bleiben
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drei
riesige Götter erwarten uns
im neu erbauten Buddha-Park |
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108 x auf die Knie, ausstrecken, aufstehen und beten
- das hält den Körper fit und Buddha bei Laune
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die Tempelanlage Swayambhunath: einer der heiligsten Orte
des Landes und eines der Wahrzeichen Kathmandus
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tausende
Gebetsfahnen flattern im Wind und
verrichten so ihre Arbeit als Glücksboten |

die Gebetsfahnen mit dem traditionellen
Mantra
"Om mani padme hum"
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die göttlichen allsehenden Augen
überwachen jeden Schritt
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tausende Fotomotive lassen die Herzen
der Fotografen höher schlagen
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die beiden Nepalesinnen
sind von der modernen Technik beeindruckt |

ein Blick vom Swayambhunath-Hügel
auf die schöne grüne Hauptstadt Kathmandu
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ob sich Papa Pepi zum Kauf
einer Klangschale
überreden läßt?
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eine der zahlreichen öffentlichen
Wasser-/Badestellen
in der Stadt |

eine Ansammlung von Tempel- und Palastanlagen auf kleinstem
Raum
prägen den Durbar Square (UNESCO Weltkulturerbe)
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Weise und Gelehrte bei einem gemütlichen
Plauscherl
in der Mittagssonne
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ein Tapi als typisch nepalesische Kopfbedeckung
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Papas Tapi wird immer und überall bewundert und bestaunt
:-)) |

Souvenir, Souvenir - leider sind während
der Monsunzeit
nur wenige Touristen im Land unterwegs
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Papa liebt das Feilschen mit den Straßenverkäufern
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Nepal ist in unseren Breiten vorrangig für seine gewaltigen
Gebirgszüge bekannt und so konnten wir uns das Angebot von
Buddha-Airlines nicht engehen lassen, einen Rundflug entlang der
8000er zu starten. Gemeinsam mit 12 weiteren Passagieren und zwei
Piloten stiegen wir in den frühen Morgenstunden in die Lüfte,
um die Bergriesen nacheinander zu begrüßen. Leider
machte uns der Wettergott bzw. eine hartnäckige Wolkendecke
einen kleinen Strich durch die Rechnung und so konnten wir lediglich
die Spitzen vom Mount Everest und Lhotse sowie vom Makalu und
Melungtse bewundern. Nachdem uns unser Reiseleiter Om bereits
vor dem Abflug darauf aufmerksam machte, dass wir bei schlechter
Sicht den Flug reklamieren könnten, nutzten wir diese Gelegenheit
und besorgten uns gleich nochmals drei Tickets für einen
weiteren Himalaya-Flug am nächsten Tag.
Nach der
Rückkehr vom Flughafen und einem typisch nepalesischen Frühstück
im Hotel (klein und bescheiden) fuhren wir nach Pashupatinath
zum wichtigsten hinduistischen Tempelbezirk mit den Verbrennungsstätten,
um Leichen auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Bereits auf dem
Weg zu diesem Heiligtum konnten wir zahlreiche lodernde und rauchende
Feuer sehen. Unsere Tagesverfassung wechselte dabei rasch von
sehr fröhlich zu deutlich bedrückt und nachdenklich.
Innerhalb weniger Stunden nach dem Ableben werden die Toten zur
Verbrennungsanlage gebracht, verbrannt und die Überreste
in Form von Asche wieder an die Natur zurückgegeben. Nachdem
sich die engsten Angehörigen von ihren Liebsten verabschiedet
haben, wird der Leichnam entkleidet, gereinigt und anschließend
auf den Scheiterhaufen gelegt. Nach einem kurzen Ritual entzündet
der älteste Sohn letztendlich das Feuer. Die Asche wird anschließend
einfach in den heiligen Bagmati-Fluss geworfen, der kurioserweise
auch als Wasch- und Badeplatz für Jung und Alt dient. So
nah sind hier Leben und Tod beisammen!
Während
wir das soeben Erlebte noch Revue passieren ließen, setzten
wir unsere Tour durch die Anlage fort und besuchten ein aus Spenden
finanziertes Alters- und Behindertenheim. Zum Abschluss des Tages
stand die Besichtigung der Samata School auf dem Programm. Mit
rund 3.000 Schülerinnen und Schülern zählt sie
zu den größten Schulen des Landes und wird ausschließlich
über private Spenden finanziert. Straßenkinder und
Kinder aus sozial schwachen Familien erhalten hier über Stipendien
eine gute Ausbildung und somit den oftmals entscheidenden Grundstein
für eine bessere Zukunft.
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voller Euphorie starten wir frühmorgens
zum 8000er-Flug |

die Gebirgsspitzen zeigen sich heute leider
ziemlich "bedeckt"
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nur die 8000er ragen über die Wolkendecke:
links der
Mount Everest (8.848m) und recht der Lhootse (8.516 m)
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das dauert wohl noch ein bisschen, bis Papa
dem
Sadhu Konkurrenz machen kann |

geopfert werden neben Früchten, Fleisch
und Geld auch alle Arten von Farben
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Blick auf die Verbrennungsanlage in Pashupatinath
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rund um die Uhr werden hier Leichen verbrannt |

markaberes Spektakel
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dieser Anblick schlägt auf den Magen
und trübt die Stimmung
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der nächste Leichnam wird zur Verbrennung vorbereitet,
während sich die engsten Angehörigen verabschieden |

der älteste Sohn umrundet die Leiche
3 x mit der offenen Flamme
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der nächste Scheiterhaufen wartet bereits
auf
die Entzündung
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diese betagten Männer freuen sich über
unseren Besuch im Altenheim |

der Fernsehplatz im Altenheim als beliebter
Treffpunkt für Männer und Frauen
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Namaste! Ich grüße das Göttliche
in dir!
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die Gleichberechtigung ist auch bei der Heiligkeit eingezogen
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Blick auf einige heilige Frauen |

viele Bauten werden von Tauben belagert
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der Pashupatinath-Tempel ist Shiva,
dem Herrn der Tiere, geweiht
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Besuch der Samata School: eine der größten Schulen
des Landes mit etwa 3.000 SchülerInnen |

Fotopause im Schulhof
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die kleine Asmita (rechts) und ihre Freundinnen
freuen sich
über unseren Besuch und weichen uns nicht mehr von der
Seite
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"Where are you from?" und "What's your name?"
als beliebteste Fragen der Kinder |

Pepi im Gespräch mit dem Direktor der
Samata School
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Sandra in gewohnter Umgebung -
wir wärs mit einer Mathestunde für die Kleinen?
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die Kinder sind glücklich, eine Schule besuchen zu können |

Pepi erzählt der Klasse einige Fakten
aus unserer Heimat
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Kollegen beim Fachsimpeln
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die Stupa von Bodnath -
mit 40 Metern Durchmesser eine der größten Nepals |

Gebetsfahnen, Gebetsmühlen und die
allsehenden göttlichen Augen
prägen die heilige Stätte
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kleine Souveniergeschäfet zieren den
Rundweg
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