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"Expedition"
in den fernen Osten: Vietnam Der letzte Teil unserer Rundreise (vor dem wohlverdienten Badeurlaub) führte uns in die sogenannte Reiskammer Vietnams - ins Mekong-Delta. Nach einem unkomplizierten „Check in“ brachte uns ein Airbus der Vietnam-Airlines in knapp einer Stunde von Danang nach Saigon. Unsere heutiges Reiseziel lag allerdings noch einige hundert Kilometer weiter im Süden und so setzten wir unsere Busfahrt nach Can Tho fort. In My Tho, an einem Nebenarm des Mekong gelegen, wartete ein ausgezeichnetes Mittagessen auf uns. Auch berühmte Politiker wie etwa Ex-Kanzler Helmut Kohl waren hier bereits zu Gast und genossen die kulinarischen Schmankerl der Region. Exotische Delikatessen wie etwa der "Elefantenohrfisch" oder "Klebreiskuchen" (Sandras neue Leibspeise ;-)) ließen uns förmlich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mit vollem Magen setzten wir anschließend unsere Reise auf der Nationalstraße Nr. 1 Richtung Mekong Delta fort. Um den unteren Mekong zu überqueren, mußten wir mit der Fähre übersetzen und so erreichten wir am späten Nachmittag die kleine Provinzhauptstadt Can Tho. Der Mekong zählt mit mehr als 1.300 Fischarten und zahllosen Reptilien und Vogelarten zu den fünf artenreichsten Flüssen der Welt. Hier herrscht ganzjährig tropisches und feuchtwarmes Klima. Als Highlight für jede(n) Vietnam-TouristIn gilt zweifellos das "hautnahe Erleben" der schwimmenden Märkte in Cai Rang. Unvorstellbar und beeindruckend zugleich, mit welch Hektik auf dem Wasser gehandelt, gefeilscht und gekauft wird. Nach diesem unvergesslichen Erlebnis hatten wir noch die Möglichkeit, eine Reismühle zu besuchen. "Vielseitiges Reiskorn" kann man hier nur sagen. Einen entspannenden Abschluss bildete der Besuch eines vietnamesischen Obstgartens der etwas anderen Art: Neben äußerst giftigen Kobras, schlafenden Pythons und sich sonnenden Krokodilen wachsen hier jede Menge Früchte - Orangen, Ananas, Bananen, Drachenfrucht, Limetten, Carambolen, Ramputan ... Es scheint gerade so als würde der Hausherr seine Reptilien mit der Bewachung der Obstgärten beauftragt haben ;-)). Ob man da noch um eine Frucht greifen will? Wir haben uns nicht getraut! *gg* Vor unserer Rückfahrt nach Can Tho machten wir noch einen Abstecher nach Soc Trang - einer Hochburg der Khmer, um Sehenswürdigkeiten wie die Bat-Pagode zu besichtigen. Dort lauschten wir andächtigen Frauen bei der Gebetsmeditation und erkauften einigen Vögeln die Freiheit (vietnamesische Tradition). Unsere Fahrt führte vorbei an unzähligen Märkten mit frischem Obst und Gemüse, aber auch giftig grünen Schlangen, die vor allem zum Einlegen in Schnaps verwendet werden. Einen weiteren Höhepunkt stellte der Besuch der Clay Pagode oder auch Flughundepagode mit dem "schlafenden Buddha" dar. Im Tempelbezirk herrschte eine eigenartige Stimmung: die DortbewohnerInnen erschienen uns teilweise ein bisschen "high", tausende "fliegende Hunde" (Großfledermäuse mit mehr als 1 m Spannweite) schlafen hier während des Tages in den Bäumen des Heiligtums und gelbgekleidete Mönche, Schüler und Andächtige erweckten den Anschein, in Kambodscha zu sein. Schließlich trafen wir noch auf eine vietnamesiche Großfamilie, die vor allem von Sandra begeistert war. Groß und hellhäutig - so in etwa ist die "Traumvorstellung" der VietnamesInnen, die auch immer wieder mit den Worten "You are so beautiful" unterstrichen wurde. Aber auch Papa's Bauch erfüllte das vietnamesiche Volk mit ebensolcher Freude - Happy Buddha! ;-))
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